Vereine in Nüstenbach

Der Gesangverein ist der älteste Nüstenbacher Verein. Er wurde bereits 1884 unter dem Namen "Männergesangverein Eintracht Nüstenbach" gegründet. 

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1950 entstand der Tischtennisverein, zunächst als Abteilung des Turnvereins Mosbach. Zum selbstständigen Verein wurde er 1962. 

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Im Januar 2000 wurde der Verein Natur- und Landschaftsschutz Nüstenbachtal e. V. gegründet.

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Als Reaktion auf die Absicht, die Dorfkirche Nüstenbach zu verkaufen, wurde 2003 der Förderverein Dorfkirche Nüstenbach e. V. ins Leben gerufen.

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Frühere Nüstenbacher Vereine/Vereinigungen, die heute nicht mehr existieren

Bis in die 1970er Jahre hatte Nüstenbach eine eigene freiwillige Feuerwehr bzw. einen eigenen Löschzug. Das ursprüngliche Feuerwehrgerätehaus wurde im Zuge der Umgestaltung des Dorfplatzes zusammen mit der Schule und dem Rathaus abgerissen und durch einen garagenähnlichen Bau ersetzt. Der steht jetzt den Nüstenbacher Vereinen als Lagerraum zur Verfügung. Ursprünglich wurde der Wasserdruck mit einer Handpumpe erzeugt, später mit einer Tragkraftspritze (im Bild unten zu sehen). Motorpumpe, Schläuche und sonstige Gerätschaften warem in einem Geräteanhänger untergebracht - ebenfalls im unteren Bild im Hintergrund erkennbar. Der Anhänger wurde von einem Traktor gezogen, wobei Zugfahrzeuge auf Grund der landwirtschaftlichen Prägung in großer Anzahl zur Verfügung standen. Auf dem Bild tragen zwei Wehrmänner den für die 60er Jahre typischen Stahlblechhelm. Vorher waren Pickelhauben und Messinghelme angesagt.

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Der Militärverein, es gibt nur wenige Belege für dessen Existenz, wird vermutlich 1904 gegründet worden sein - zumindest datiert eine Fotografie von der Fahnenweihe aus diesem Jahr.

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Vom Radfahrerverein, 1911 gegründet, liegen die Statuten in gedruckter Form vor. Wann der Verein sich aufgelöst hat, ist derzeit nicht dokumentiert.

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Am 14. Februar 1937 wurde ein Kleinkaliberschützenverein gegründet. Der erste "Vereinsführer" war der damalige Lehrer Friedrich Kniehl. Bereits am 6. Juni 1938 wurde der Bau eines Schützenstandes genehmigt. Standort des Schützenstandes war am Sohlberg, heute am Rand der Waldstadt gelegen und im Gelände noch erkennbar. Aus Unterlagen der Feuerversicherung geht hervor, dass der Schießstand tatsächlich errichtet worden war (Gebäudewert 600 RM). Nach Ende des 2. Weltkrieges wurden alle Schützenvereine aufgelöst. Vom Schützenverein geblieben sind eine Reihe von Unterlagen und der Vereinsstempel - vom Schießen hatte man offensichtlich genug:

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