Wappen Nüstenbach original

Der Backofen hat zwei Kammern: Unten die Feuerkammer, oben -und vom Feuer hermetisch getrennt- der eigentliche Back­raum. Diese Konstruktion ist nicht so urig wie beispielsweise ein aus einem Raum bestehender gemauerter Ofen, hat aber einen wesentlichen Vorteil zu bieten: Das Feuer kann über längere Zeit unterhalten werden und dabei auch die Temperatur verändert werden. Beispielsweise Brot mit 250 °C und anschließend Flamm­kuchen mit 400 °C.

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Zum Anzünden werden benötigt Anzündwolle (imprägnierte Holzwolle), einige schmale Stücke Nadelholz und dann das eigentliche Brennholz (daumenstarke Buchenholzscheite in einer Länge von 25 – 33 cm). Dabei ist kein Höllenfeuer gefragt, son­dern ein gleichmäßiger Brand. Für die komplette Aufheizphase sind ca. 2 Stunden einzuplanen.

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Gemessen wird sowohl mit einem eingebauten System-Thermometer (zeigt schnell hohe Werte an) und für mich viel wichtiger ein im Brenn­raum direkt aufgestelltes Thermometer. Im Laufe der Aufheizphase sollten sich beide Werte annähern.

Die Aufheizphase ist für den Backerfolg überaus wichtig. Vor allem, wenn zu schnell hochge­fahren wird, könnte das Backwerk zu dunkel ausfallen.

Nach der Aufheizphase spielt es keine Rolle mehr, ob dann Backwaren oder Fleischstücke mit Kartoffelspalten verarbeitet werden:

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Aufheizprotokoll